Schaltplan

Damit Klarheit darüber herrscht, worum es überhaupt geht, haben wir den Schaltplan in die einzelnen Gruppen (Prozessor+ Freunde, Speicher, UART) zerlegt. Die aktuelle Stückliste liest sich laut Eagle folgendermaßen: Part Value Device C1 100n C5/3 C3 1n C-EU025-025X050 C4 10n C-EU025-025X050 C5 10µF CPOL-EUE2,5-6E C6 100n C5/3 C7 100n C5/3 C8 100n C5/3 C12 1µF CPOL-EUE2,5-6E C13 100n C5/3 C14 100n C5/3 C15 100n C5/3 C16 1µF CPOL-EUE2,5-6E C17 1µF CPOL-EUE2,5-6E C18 1µF CPOL-EUE2,5-6E C19 1µF CPOL-EUE2,5-6E IC1 CY62256LL-PC CY62256LL-PC IC3 CY62256LL-PC CY62256LL-PC IC4 NE555 NE555 IC5 28c64 2864 IC6 16550 UART XR-16C550P IC8 74LS06N 74LS06N IC9 GAL22V10 22V10 IC10 MAX232 MAX232 QG1 2MHz XO-14 QG2 1.
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Exkurs: Wie kommt Code aufs Steckschwein?

Die Programmierung eines Computers, der nur aus einer gesteckten Schaltung besteht und weder Tastatur noch Speichermöglichkeit hat, ist eine mühsame Angelegenheit. Die allerersten Experimente bekamen ihr Futter auf einem 27128-EPROM serviert. Bekanntlich wollen diese vor dem Beschreiben mit neuem Code mit UV-Licht gelöscht werden. Also wurde für jedes Update ein EPROM mit neuem Code gebrannt, um die EPROMS anschließend in 10er-Packen ins Löschgerät zu schieben. 15 Minuten Kaffeepause. Überhaupt, Code: Für die ersten Experimente hat es genügt, die reinen Hexcodes in einen Hexeditor zu tippen und die Daten dann zu brennen.
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Murphy II

Flugs also ein ROM gebrannt mit der memtest-routine, in die nach der Reset-Routine eingesprungen wird. Gleiches Ergebnis. Beim ersten Auftreten des “K statt OK”-Fehlers ist erstmal die doch etwas windig anmutende Verdrahtung der Adressleitungen zwischen Prozessor, den RAM-Bausteinen und dem ROM mit “richtigen” Steckbrettstrippen statt Klingeldraht nachverdrahtet worden. Das war vermutlich etwas voreilig, schließlich hats vorher ja auch schon funktioniert. Schließlich stellt sich heraus, dass sich hier in der Tat ein paar Fehler eingeschlichen haben, die auch beim Durchklingeln der einzelnen Adressleitungen nicht aufgefallen sind: Kurzschlüsse.
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… kein Spaß - Murphy schlägt zu

Neben all den ermutigenden Experimenten gibt es natürlich auch immer mal wieder Rückschläge. Mittlerweile haben wir schon ein durchaus komplexes Gebilde auf dem Steckbrett, welches ja per se nicht die ideale Plattform ist, um so etwas zu bauen. So wie aktuell gerade mein “Steckschwein” ein sehr merkwürdiges Verhalten an den Tag legt, ohne dass an der Schaltung etwas geändert worden wäre (Marko ist Zeuge). Vorab nochmal der Ablauf unserer Upload-Routine, mit der wir das Steckschwein via RS232 mit Code befüttern:
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ACIA muss wieder raus

Die 65x51 ACIA erschien uns als die am tiefsten hängende Frucht, um eine RS232 Schnittstelle zu implementieren, nachdem wir Bit Banging nach C64 Vorbild ziemlich schnell verworfen hatten. Auch programmiertechnisch mach die ACIA einen simplen Eindruck, ganze drei Register wollen beherrscht werden. Die rs232-Schnittstelle ermöglicht uns, Code auf den Steckbrettrechner zu laden, ohne jedesmal das EEPROM neu brennen zu müssen. Eine gewaltige Erleichterung. Aber - wir haben es bereits erwähnt - die ACIA hat keine Zukunft bei uns.
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